Versorgung und Steuerung

Forschungsdatenbank

Wir bieten langjährige Expertise im Umgang mit Gesundheitsdaten verschiedener Formate. Dabei bilden individuelle Analyselösungen und Versorgungsforschung unseren Schwerpunkt, z. B. mit dem Fokus auf Arzneimittel, Erkrankungen oder Krankenhäuser.

  • Analyse individueller Kassendaten
  • Versorgungsanalyse auf Routinedaten der Deutschen Analysedatenbank für Evaluation und Versorgungsforschung
  • Regionale Verteilungswirkungen des Morbi-RSA
  • Analyse der Qualitätsberichte
  • Potentialanalyse von Versorgungsmodellen
  • Referenz: Behandlungsmuster bei Diabetes mellitus
  • Referenz: Rekurrenzen und Versorgungssituation bei CDI

In Ihrem Auftrag

  • evaluieren wir Ihre Versorgungskonzepte, Tarife und Programme.
  • ebenso entwickeln wir für Sie innovative Modelle und Prognosen verschiedener Leistungsbereiche.
  • analysieren bestimmte Versichertengruppen auf spezielle Merkmale, wie z. B. Deckungsbeiträge, Kündigungen, Arbeitsunfähigkeit.

Was ist Ihr Nutzen?

  • Für eine zielgerichtete Analyse bieten wir Ihnen ein breites Portfolio mathematischer und statistischer Methoden.
  • Dadurch werden nicht nur Ihre eigenen Analytikressourcen entlastet, sondern auch inhaltlich und methodisch erweitert.
  • Ihre Daten können mit Referenzdaten der GKV abgeglichen werden.

Sie sind interessiert, benötigen aber noch weitere Informationen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne.

Die Gesundheitsforen betreiben die Deutsche Analysedatenbank für Evaluation und Versorgungsforschung (DADB) . Diese beinhaltet Abrechnungsinformationen von über 2 Mio. GKV-Versicherten von 2012 bis 2017. In Zusammenarbeit mit unseren Kunden publizieren wir regelmäßig Studien.

Was bieten wir Ihnen?

  • Therapiekosten-Analysen
  • Epidemiologische Studien
  • Analyse der Compliance
  • Validierung von Therapien, insbesondere für neue Arzneimittel und Indikationen
  • Verordnungsmanagement
  • Analysen zu Krankenhausspezifika, OPS, Therapeutika, Kosten
  • Patientenbasierte retrospektive Studien krankheitsbedingter Therapieverläufe
  • Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, Kosten-Nutzen-Vergleiche
  • Marktpotenzial-Erschließung, Neueinführungsmonitor, Frühwarnsysteme
  • Überweisungen und Einweisungen im Zeitverlauf

Wenn Ihre Analyse auf Jahresebene durchgeführt wurde, aktualisieren wir diese gern im Folgejahr und lassen alle Auswertungen mit geringem Kostenaufwand noch einmal für den aktuellen Datenstand laufen.

Was ist Ihr Nutzen?

  • Durch die Verknüpfung von stationären, ambulanten und Apothekenabrechnung sowie die hohe Granularität an Informationen stellen wir einen einzigartigen Wissensdienstleister dar.
  • Sie erhalten aggregierte und auf die GKV hochgerechnete Analyseergebnisse nach individuellen Wünschen und somit valide Entscheidungsgrundlagen.
  • Schon vor Beginn der Auswertungen beraten wir Sie zum gesundheitsökonomischen und mathematischen Aufbau und Vorgehen einer Sekundärdatenanalyse.

Sie sind interessiert, benötigen aber noch weitere Informationen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne.

Der Wissenschaftliche Beirat legt im „Gutachten zu den regionalen Verteilungswirkungen des Risikostrukturausgleichs“ vom 28.06.2018 konkrete Variablen zur Anpassung des Morbi-RSA nahe. Es untersucht die Frage, inwieweit angebots- und nachfrageseitige Einflussgrößen regionale Ausgabenunterschiede bedingen.

Kennen Sie die möglichen Auswirkungen für Ihre Kasse? Inwieweit ist Ihre Kasse von den regionalen Deckungsbeitragsunterschieden betroffen? Wie hoch sind die Schwankungen zwischen städtischem und ländlichem Raum? Weisen Multimorbide mit mehr als vier HMG tatsächlich Überdeckungen auf?

Wir geben Ihnen auf die aufgeführten Fragen antworten und übertragen die zehn vorgeschlagenen Variablen aus dem Gutachten auf Ihre Krankenkasse.

Was ist Ihr Nutzen?

  • Wir beantworten Ihnen mit unserem langjährigen Morbi-RSA-Wissen und auf vertraulicher Basis alle Fragen zu den potenziellen Auswirkungen des Gutachtens auf Ihre Versichertengemeinschaft.
  • Für Ihre Unterlagen erhalten Sie einen individuellen Bericht mit einer Abschätzung über die Auswirkungen des Morbi-RSA mit Regionalausgleich.
  • Dabei werden nicht nur Ihre eigenen Analytikressourcen entlastet, sondern auch inhaltlich und methodisch sowie in Bezug auf Benchmarkdaten der GKV erweitert.

Sie sind interessiert, benötigen aber noch weitere Informationen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne

Krankenhäuser, welche nach § 108 SGB V zugelassen sind, sind im Rahmen des § 136 b Abs. 1 Nr. 3 SGB V verpflichtet, ihre Struktur- und Leistungsdaten in standardisierter Form im Rahmen von Qualitätsberichten zu veröffentlichen. Die Qualitätsdaten liegen öffentlich in Form von PDF-Dokumenten auf den Krankenhaus-Websites, als auch auf der Referenzdatenbank des G-BA vor.

Wir führen für Sie die verschiedensten Analysen des Krankenhausmarktes nach diversen Aspekten durch. Dabei können z.B. folgenden Fragen berücksichtigt werden:

  • Welche Fachabteilungen sind vorhanden?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten werden geboten?
  • Welche Fallzahlen, gegliedert nach erbrachten Prozeduren (OPS) oder Hauptdiagnosen (ICD), treten auf?
  • Wie sind die Personalkennzahlen gestaltet?
  • Welche Medizintechnik und apparative Ausstattung herrscht vor?
  • Wie haben sich diese Aspekte in den letzten Jahren entwickelt?
  • Welche Qualitätsindikatoren hat ein Krankenhaus erbracht und wie haben sich diese entwickelt?

Was ist Ihr Nutzen?

  • Durch unsere deskriptive Analytik bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, die genannten Merkmale in Kombination und im Vergleich zu betrachten.
  • Weiterhin sind räumliche und adressbezogene Auswertungen möglich und Kontaktinformationen zugänglich.

Sie sind interessiert, benötigen aber noch weitere Informationen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne.

Versorgungsmodelle basieren meist auf langjähriger Erfahrung und neuen Ideen von Leistungserbringern, Medizintechnik- und Arzneimittelherstellern sowie Kostenträgern. Bevor ein Programm jedoch umgesetzt oder nach einem Pilotprojekt weiter ausgerollt wird, empfiehlt sich eine gesundheitsökonomische Evaluation.

Wir unterstützen Sie bereits in der Studienphase einer neuen Technologie oder bei der Umsetzung eines Versorgungsprogrammes.

Die Evaluation der finanziellen und patientenbezogenen Outcomes führen wir auf Basis individueller Kassendaten oder einer anonymisierten Versichertenstichprobe durch.

Was ist Ihr Nutzen?

  • Einsparpotenziale und die Verbesserung der Versorgung können konkret gemessen werden, wodurch Evidenz für das Programm gewonnen werden kann.
  • Krankenversicherungen, aber auch Versicherte, profitieren mittels einer verbesserten Qualität und/oder Kosteneinsparung von zukunftsorientierten und effizienten Versorgungsmodellen.
  • Durch unsere Potenzialanalyse erhalten Sie stichhaltige Argumente für eine konkrete neue Versorgungsform und können deren gesundheitsökonomisches Potenzial abschätzen und begründen.

Sie sind interessiert, benötigen aber noch weitere Informationen? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren, wir beraten Sie gerne

Diabetes mellitus ist eine der häufigsten Stoffwechselerkrankungen. Für Krankenkassen ist es daher von Interesse, Faktoren zu identifizieren, die zu der Entstehung eines Diabetes mellitus beitragen, oder die dazu führen, dass ein Diabetes-Patient aufgrund des hohen Krankheitsdrucks zum Hochkostenpatient wird. Gemeinsam mit einer großen Ersatzkasse untersuchten die Gesundheitsforen diese Forschungsfrage mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgung bei Diabetes Typ 1 und 2. Unter Einsatz von Methoden des Data Mining wurden Muster in den Versichertendaten gesucht, welche charakteristisch für diese Patienten und deren Kostenentwicklung sind. .

Unter anderem wurde so festgestellt, dass neben Adipositas und Hypertonie auch bestimmte Medikamente, wie Mittel mit Wirkung auf die arterielle Gefäßmuskulatur, eine hohe Korrelation mit einer später auftretenden Diabetes-Erkrankung aufweisen. Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus, wie Herzinsuffizienz, akuter Myokardinfarkt oder chronische ischämische Herzkrankheit, konnten als Prädiktoren der Hochkostenpatienten identifiziert werden, allerdings nur, wenn die betroffenen Patienten die entsprechenden HMGs nicht erreichten.

Dabei wurden Zusammenhänge identifiziert, die der Kasse die Möglichkeit geben, das Eintreten der untersuchten Ereignisse frühzeitig vorherzusagen und Interventionsmöglichkeiten abzuleiten.

Die Gesundheitsforen untersuchten gemeinsam mit einem forschenden Pharmaunternehmen die Versorgung von Patienten mit Clostridium Difficile Infektion (CDI), einer unter Umständen lebensbedrohenden Durchfallerkrankung. Die Ergebnisse der Sekundärdatenanalyse zeigen, dass die Anzahl Neuerkrankungen in Höhe von 83 je 100.000 Einwohner in 2012 höher war, als bisher angenommen. Das Risiko eines erneuten Auftretens der Infektion (Rekurrenz) liegt bei über 18% und steigt danach auf ca. 30% für eine zweite und dritte Rekurrenz an.

Die Versorgungssituation der CDI zeigt somit, dass gezieltere Medikamente eingesetzt und leitliniengerechter behandelt werden sollte. Zudem enthält die Studie weitere Erkenntnisse zur medikamentösen Behandlung sowie Hospitalisierung und Mortalität.

Eine zugehörige Publikation aus dem Journal "Infectious Diseases and Therapy" finden Sie hier.

Ansprechpartner

Lisa Zimmermann, Leiterin Analytik
Bild von Lisa Zimmermann