Studien und Registeranwendungen

Mit mehrjähriger Erfahrung im Aufbau und Betrieb von Studienregistern agieren die Gesundheitsforen als zuverlässiger und agiler Dienstleister am Markt. Im Fokus stehen dabei immer kundenindividuelle, webbasierte Registerlösungen, die eine komfortable Dateneingabe und Auswertung ermöglichen.

Die Gesundheitsforen sind nach ISO 9001 zertifiziert und können die gesamte Wertschöpfungskette eines Registers abbilden. Neben Aufbau und Betrieb der technischen Lösung unterstützen wir auch bei administrativen, analytischen und Managementaufgaben. Mit unserem zertifizierten Rechenzentrumspartner (ISO 27001 nach BSI-Standard) erfüllen wir höchste Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit sowie Verfügbarkeit.

Unsere Registerlösungen basieren auf einem technischen Framework, welches weit verbreitete und etablierte Standardkomponenten enthält und flexibel erweiterbar ist. Das Framework unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung im Kontext aktueller und gängiger Web-Technologien. Daneben ist es um Schnittstellen zur sensorbasierten Datenerfassung erweiterbar, welche zukünftig neben ganz neuen Auswertungsmöglichkeiten auch den Datenerfassungsaufwand reduzieren können.

  • Tx-Register
  • Reccord
  • Wound Care
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Der Deutsche Bundestag verabschiedete mit Wirkung zum 1. November 2016 das Gesetz zur Einrichtung eines nationalen Transplantationsregisters zur Verbesserung der transplantationsmedizinischen Versorgung. Die Gesundheitsforen wurden vom GKV-Spitzenverband, der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhausgesellschaft damit beauftragt, dieses Transplantationsregister zu entwickeln und umzusetzen.

Zudem betreiben die Gesundheitsforen die Geschäftsstelle des Transplantationsregisters, koordinieren den Fachbeirat und unterstützen bei Datenanalysen in der transplantationsmedizinischen Forschung. Das Transplantationsregister soll bis März 2019 aufgebaut, ab Mai 2019 mit den Altdaten aus den Jahren 2006 bis 2016 befüllt und ab 2019 jährlich mit Neudaten angereichert werden. Die Umsetzung des Transplantationsregisters wird vom Bundesgesundheitsministerium mit begleitet.

Weitere Informationen zum Transplantationsregister finden Sie unter www.transplantations-register.de

Reccord

Mit dem Reccord Register (Recording Courses of Vascular Diseases) hat ein weiteres Web-Register aus unserem Haus in 2018 den Live-Betrieb aufgenommen.

Gefäßerkrankungen haben in der letzten Dekade sowohl medizinisch als auch sozioökonomisch enorm an Bedeutung gewonnen.

Die Deutsche Gesellschaft für Angiologie - Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V. strebt daher eine kontinuierliche und kosteneffiziente Verbesserung sowie Harmonisierung der interdisziplinären Versorgungskonzepte für eine messbare Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität und Lebensqualität der Patienten an.

Die Gesundheitsforen wurden dazu beauftragt, eine Plattform zur fächerübergreifenden Dokumentation medizinischer Maßnahmen zur Behandlung von Gefäßpatienten zu entwickeln. Die Online-Plattform wird von mehreren Studienzentren genutzt. Sie ist das erste, bundesweite Register zur systematischen Dokumentation gefäßtherapeutischer Maßnahmen. Ziel der ersten Entwicklungsstufe des Registers ist die Versorgungs- und Behandlungsqualität bei katheterinterventionellen Eingriffen der unteren Extremitäten in Deutschland abzubilden und auf Basis der verfügbaren Daten Rückschlüsse für künftige Behandlungen zu ziehen. Weiterhin soll das Register die beteiligten Zentren bei der Qualitätssicherung gefäßmedizinischer Behandlungen unterstützen.

Kernpunkte der Lösung sind u. a.:

  • Leichte Nutzung, ohne zusätzliche Installation über einen Webbrowser am PC oder Tablet
  • Interaktive Formulare
  • Behandlungsergebnisse werden mittels vier verschiedener Formulare dokumentiert: Ersterfassung, Intervention, postinterventionelle Nachkontrolle und Follow-Up.
  • physische Trennung medizinischer und identifizierender Daten (verteilte Datenhaltung über mehrere Rechenzentren)

Weitere Informationen erhalten Sie unter https://reccord.de/

Der AOK-Bundesverband sowie der vdek und die Knappschaft initiierten eine nationale Studie zur Unterdruck-Wundtherapie bei diabetischen Fußwunden (DiaFu) und iatrogenen subkutanen abdominellen Wundheilungsstörungen nach chirurgischen Eingriffen (ISAW).

Ziel der Studie war es, den Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit der Unterdruck-Wundtherapie insbesondere im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung zu überprüfen. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der sektorenübergreifenden und ambulanten Therapie.

Die Gesundheitsforen verantworten als Managementgesellschaft die gesamte Logistik der Studien. Zu den zentralen Aufgaben der Managementgesellschaft zählten neben der Rekrutierung der Prüfzentren und der Patienten auch der Aufbau der IT-Infrastruktur mit Dokumentations-, Kommunikations- und Abrechnungssoftware für alle beteiligten Leistungserbringer sowie die Abwicklung aller Zahlungsströme.

Weitere Register entstanden zu den Indikationen diabetischer Fuß, Multiple Sklerose und Erectile Dysfunction (ED).